Tod und Trauer

Hier finden Sie einen Webguide mit ausgesuchten und hilfreichen Links zu Artikeln rund um Ihr Thema.

  Erwachsene Kinder trauern um ihre Eltern
Der Tod der Eltern kann vielfältige Gefühle auslösen. Je nachdem wie die Beziehung zu ihnen war, ob leicht und harmonisch oder von harten Auseinandersetzungen geprägt, kann ihr Tod Wut, Fassungslosigkeit, aber auch Erleichterung hervorrufen. Auch damit gilt es, fertig zu werden. Oftmals ist es nötig, sich erneut einer inneren Auseinandersetzung mit den Eltern zu stellen. Es heißt auch, endgültig Abschied zu nehmen von unerfüllten Wünschen an die Eltern. Gedanken dazu auf gedenkseiten.de.

  Wenn die Eltern sterben
Mit dem Tod der Eltern geht ein Teil unseres Lebens zu Ende. Wenn die beiden Menschen, die uns vom ersten Augenblick unseres Lebens an begleitet haben sterben, dann ist das schmerzlich. Auch wenn wir längst erwachsen sind, ist nun das "Kind sein" unwiederbringlich zu Ende gegangen. Für unseren Schmerz spielt dabei keine Rolle, wie alt ein Mensch geworden ist. Ein Artikel von Carmen Berger-Zell auf trauernetz.de.

  Miteinander Abschied nehmen – Trauer-Rituale
Wenn die Eltern gestorben sind, werden wir selber nun zu der älteren Generation. Wir vermissen, dass keiner mehr zu uns „Kind“ sagen wird und vielleicht, dass wir bedingungslos und liebend angenommen werden. Rituale werden dort eingesetzt, wo wir Menschen seelisch herausgefordert werden. Rituale helfen uns, die Übergänge in unserem Leben zu meistern. Dr. Carola Otterstedt, die seit mehr als 20 Jahren als Sterbebegleiterin im Sinne des Hospiz-Modells tätig ist, gibt Anregungen zur Gestaltung eines persönlichen Abschiedsrituals, der Trauerfeier und dem Umgang mit der eigenen Trauer.

  Trauer homöopathisch begleiten
Wenn es nicht gelingt die Trauer zu durchleben und nach einiger Zeit auch hinter sich zu lassen, können verschiedene homöopathische Mittel helfen. Marion Walsdorff stellt auf experto.de beispielhaft drei homöopathische Mittel (Natrium muriaticum, Ignatia und Staphisagria) vor, die zur Unterstützung geeignet sind.

  Schreiben hilft bei Trauer
Ein Text, der unsere Gefühle ausdrückt – und seien sie auch noch so chaotisch – hilft. Gerade wenn nach dem Tod der alten Eltern lang vergrabene Gefühle hochkommen, hilft es zum Beispiel einen Brief an den Verstorbenen zu schreiben, um uns zu ordnen, klare Gedanken zu fassen, Belastendes loszulassen und zur Ruhe zu kommen. Schreiben als Hilfe zur Trauerbewältigung – ein Tipp von Meike Adam auf gedenkseiten.de.

  Wenn man den Tod der Eltern für sich nicht abschließen kann
Der Tod der alten Eltern löst Trauer aus. Wenn dieses Gefühl allerdings länger anhält, dann bedeutet das, dass noch belastende Emotionen in Bezug auf die Eltern vorhanden sind, dass vielleicht auch etwas in der Beziehung zur Mutter oder zum Vater unerfüllt geblieben ist. Nun ist die Chance auf Erfüllung endgültig verloren. Niedergeschlagenheit kann entstehen, weil wir nicht das erreicht haben, was wir uns gewünscht hatten und eigentlich wollten oder aber auch ein Schuldgefühl, weil wir den Eltern nicht gerecht geworden sind. Um solche belastenden Gefühle aufzulösen gibt es eine hervorragende Technik aus der Energetischen Psychologie – die EFT bzw. MET Klopftechnik. Ausgehend davon, dass durch unseren Körper Energiebahnen laufen, die sog. Meridiane, werden unter gleichzeitigem Fühlen der belastenden Emotion bestimmte Meridianpunkte am Körper beklopft, wodurch es zu einer Auflösung dieser Emotionen kommt. Carsten Bruns gibt auf seinem Blog Informationen zu diesem auch für den Trauerprozess hilfreiche Methode.

  Trauerbegleitung – was ist das?
Viele Menschen erfahren nach dem Verlust einer nahestehenden Person eine große Unterstützung und Begleitung aus ihrem sozialen Umfeld. Angehörige, Freunde oder Nachbarn sind da, leisten praktische Hilfe, sind offen für ein Gespräch oder einfach nur einen Spaziergang. Doch Hinterbliebene berichten auch, dass sie sich alleine gelassen oder unverstanden fühlen. Manche befürchten vielleicht auch, ihr nahes Umfeld zu sehr mit ihren intensiven Sorgen und Ängsten zu belasten und ziehen sich in ihrer Trauer zurück. Dann kann eventuell ein Angebot hilfreich sein, welches in organisierter Weise Menschen Beratung und Unterstützung in der Trauer bietet. Informationen über die vielfältigen Angebote und Methoden der Trauerbegleitung gibt das Internetprojekt gute-trauer.de.

  Trauerbegleitung – erste Anlaufstelle ist oft der Bestatter
Was viele vielleicht nicht wissen: Ein Bestatter ist auch Trauerbegleiter. Oft ist er der erste Ansprechpartner für Trauerhilfe. Und wenn er selbst nicht weiterhelfen kann, so hat er Informationen z.B. über Selbsthilfegruppen am Ort. Der Trauer muss Raum und Zeit gegeben werden. Sie sollte nicht verdrängt werden. Auf der Internetseite des Bundesverbandes Deutscher Bestatter finde Sie viele hilfreiche Adressen, wo man Trauerhilfe finden kann.

  Bücher zum Thema Tod und Trauer