Sterbebegleitung

Hier finden Sie einen Webguide mit ausgesuchten und hilfreichen Links zu Artikeln rund um Ihr Thema.

  Sterbebegleitung: Planen Sie die letzten Tage!
Die Berliner Ärztin Annette Dieing plädiert dafür, sich rechtzeitig und pragmatisch mit dem Sterben eines nahen Angehörigen auseinanderzusetzen. Sterben ist ein Prozess, der sich oft über Tage, manchmal Wochen hinzieht. Wir schleichen uns aus dem Leben. Doch damit können die wenigsten umgehen. Aus diesem Grund bekommen so viele Sterbende wie Liebende in den letzten Lebenstagen eine große Angst und es kommt zu einer überstürzten Einweisung ins Krankenhaus – gerade so, wie das keiner der Beteiligten eigentlich wollte. Ein interessanter Artikel auf Spiegel online.

  Die letzten Tage und Stunden
Palliative Care für Schwerkranke und Sterbende – Die beiden norwegischen Ärzte Dr. med. Bettina Sandgathe Husebø und Dr. med. Stein Husebø haben sich intensiv mit der palliativen Behandlung, mit der Pflege und der Versorgung schwerkranker und sterbender Menschen befasst. Wie krank oder geschwächt alte Menschen auch sein mögen, ihre Würde bleibt ihnen erhalten. Es ist unsere Aufgabe, darauf zu achten, dass sie nicht verletzt wird. Es gibt keinen Augenblick im Leben eines Menschen, in dem sie deutlicher in Erscheinung tritt als in seinen letzten Tagen und Stunden. Neben der Beschreibung der verschiedenen Phasen des Sterbens und ihrer Symptome geben die Verfasser auch praktische Hilfestellungen z.B. zum Durst und Trockenheit in der Sterbephase. Die Broschüre kann hier heruntergeladen werden.

  Sterben heißt Leben bis zuletzt
Körperliche Anhaltspunkte des nahenden Todes und wie Homöopathie in der Sterbebegleitung unterstützen kann.

  Sterben und Tod – was kann ich tun?
Pastor Thomas Adomeit von der Evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Oldenburg beantwortet viele Fragen, die sich im Angesichts des Todes stellen.

  Sterbebegleitung mit Homöopathie
Neben der klassischen palliativen Behandlung, die an der jeweiligen Grunderkrankung ansetzt, kann die Homöopathie helfen, die Lebensqualität in der letzten Lebensphase zu verbessern und das Sterben zu erleichtern. Ein Ziel der Sterbebegleitung ist es, die Unruhe und Angst vor dem Tod zu lindern. Es macht einen großen Unterschied – auch in der Schmerzempfindung – ob ein Patient ruhig und friedlich oder aber unruhig und verstimmt ist. Gerade hier kann die Homöopathie Unterstützung leisten. Informationen von der Österreichischen Gesellschaft für Homöopathische Medizin.

  Homöopathie am Sterbebett
Gedanken der homöopathischen Ärztin Dr. med. Annette Prollius über die "letzten Mittel", die am Ende des Lebens angezeigt sind.

  Aromatherapie in der palliativen Pflege
Rezeptvorschläge für die verschiedensten Anwendungen ätherischer Öle in der Versorgung Schwerkranker und Sterbender zusammgestellt von Maike Mertel, erschienen in der Schriftenreihe des Vereins zur Förderung des Hospizes am Städtischen Klinkum Gütersloh.

  Aromatherapie zur Sterbebegleitung
Dr. med. Michaela Becker erläutert den Einsatz von Aromatherapie mit ätherischen Ölen für unheilbar Kranke während der Sterbephasen nach Kübler-Ross. Die ätherischen Öle erleichtern das Abschied nehmen. Einige sind für die jeweiligen Sterbephasen nach Kübler-Ross besonders geeignet. Unheilbar Kranke erleben häufig physische und emotionale Schmerzen. Die Pharmakologie bleibt der Eckpfeiler in der körperlichen Schmerztherapie, Aromatherapie kann aber als Hilfsmittel während der fünf Sterbephasen nach Kübler Ross zur emotionalen Schmerzlinderung dienen.

  Mit Wickeln Wohlbefinden fördern
Ein wesentlicher Teil der pflegerischen Arbeit für Sterbende besteht darin, ihr Wohlbefinden zu fördern und Schmerzen auf ein erträgliches Mass zu reduzieren. Dadurch wird ihnen oftmals ermöglicht, ihre verbleibende Lebenszeit selbstbestimmt zu leben. Mit Tipps zu geeigneten ätherischen Ölen, mit denen Entspannung und Wohlbefinden unterstützt werden kann.

  "Wollen Sie, dass Ihr Vater verhungert?"
Viele sterbenskranke Patienten werden am Lebensende künstlich ernährt – eine fragwürdige Maßnahme. Die Minderung der Aufnahme von Nahrung und Flüssigkeit ist Teil des natürlichen Sterbens. Die weitaus meisten Patienten, die eines natürlichen Todes sterben, leiden im Endstadium ihrer Erkrankung nicht unter Schmerzen. Entwässerung ist weder schmerzhaft noch ein Zustand, der mit Unruhe oder anderen unangenehmen Empfindungen einhergeht. Im Gegenteil: Vieles spricht dafür, dass die Natur auf diese Weise lindernd in den Sterbeprozess eingreift. Michael de Ridder, der Autor des Artikels im Tagesspiegel, leitet die Rettungsstelle des Vivantes-Klinikums Am Urban in Berlin-Kreuzberg.

  Flüssigkeit am Lebensende – Sinnvoll oder Unsinn?“
Ein Vortrag über dieses Thema von Beate Hundt (Apothekerin) und Barbara Spandau (Palliativfachkraft)

 Mundpflege bei Mundtrockenheit
Ein Vortrag von Schwester E. Fuchs auf der Fachtagung der Bayerischen Stiftung Hospiz 2003 über wirkungsvollen Hilfen bei Mundtrockenheit, die schwerstkranken und sterbenden Patienten kein vorübergehendes, sondern andauerndes Problem ist.

  Pflegerische Interventionen in der letzten Lebensphase
Auch in dieser Broschüre hat die Mundpflege einen Schwerpunkt. Sie muss insbesondere in der letzten Lebensphase im Vordergrund stehen. Hierdurch soll die Lebensqualität für den Schwerkranken bzw. Sterbenden verbessert werden. Konkrete Anwendungshinweise, von denen auch pflegenden Angehörigen profitieren von Maria Adelheid Brunnert.

  Zum Problem des Austrocknens von sterbenden Menschen
Wenn ein Leben sich dem Ende zuneigt, verändert sich oftmals das Ess- und Trinkverhalten des schwerkranken Menschen. Dann entsteht die Frage: muss ich noch eine kalorisch ausreichende Kost forciert anbieten oder kann ich zulassen, dass die oder der Sterbenskranke nicht mehr ausreichend isst? Vor allem aber: Wie ist es mit dem Trinken? Wenn der sterbende Mensch nicht mehr genug trinkt, verdurstet er dann nicht unter Qualen? Das Reduzieren und schließlich Beenden der Nahrungszufuhr bei einem Schwerkranken wird insbesondere von den Angehörigen durchaus mit Sorge gesehen. Dennoch ist es in den meisten Fällen, in denen dies von dem terminal kranken Menschen selbst eingeleitet wird, möglich, bei Angehörigen Verständnis für dieses Verhalten als einen allmählichen Rückzug aus dem Leben zu erkennen. Auch bei Ärzten und Pflegern wird diese Situationen offenbar in den meisten Fällen toleriert. – Anders sieht es bei der Flüssigkeitszufuhr aus. Das deutliche Reduzieren oder gar Beenden des Trinkens bei einem terminal kranken Menschen löst häufig bei den Angehörigen geradezu Panik aus und wird auch von den beruflich Helfenden (Ärzten wie Pflegenden) mit großer Besorgnis wahrgenommen. Professor Dr. med. Dr. h.c. Christoph Student, Facharzt für Palliativmedizin und Leiter des Deutschen Instituts für Palliative Care (DIfPC) setzt sich in diesem Artikel ausführlich mit dieser Thematik auseinander. Auf seiner Internetseite bietet der Palliativmediziner viele weitere wertvolle Informationen für Betroffene.

  Sterben im Hospiz
Viele Menschen möchten zu Hause, in ihrer vertrauten Umgebung sterben. Diesem Wunsch wird inzwischen mit der ambulanten Hospizarbeit Rechnung getragen, wenngleich nur bei ca. 5% der rund 200 000 unheilbar Kranken. Ist die Pflege und Sterbebegleitung in der eigenen Wohnung nicht mehr möglich, sind stationäre Hospize eine Alternative. Hier werden Sterbende gepflegt und auf ihrem letzten Weg begleitet. Gesundheit.de stellt die Hospizarbeit näher vor.

  Die Begleitung von Menschen mit Demenz in der letzten Lebensphase
Mechthild Lärm, Leiterin des Pflegeheims Haus Schwansen, gibt in einem Vortrag einen anschaulichen Einblick in die Begleitung demenzkranker Menschen auf dem letzten Stück ihres Weges, in Abschiedsrituale und Trauerarbeit mit den Angehörigen. Der Vortrag kann hier heruntergeladen werden.

  Das Eintreten des Todes – Fürsorge in den letzten Stunden
Sterbende nehmen häufig noch wahr, was um sie herum gesprochen und getan wird, obwohl sie selbst nicht mehr reagieren können. Dies kann Chance und Trost für Angehörige sein, denn es besteht immer die Möglichkeit, dass Schwerstkranke auch in scheinbar tiefer Bewusstlosigkeit spüren, wenn man sie berührt und verstehen, was man ihnen sagt. Dipl.-Pflegew. (FH) Carmen Happe, Ruth Mamerow, Dr. med. Arne Schäffler erklären Anzeichen des nahenden Todes.

  Bücher zum Thema Sterbebegleitung