Gesund älter werden

Hier finden Sie einen Webguide mit ausgesuchten und hilfreichen Links zu Artikeln rund um Ihr Thema.

  Gesund Älter werden
Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e. V. (BAGSO) hat in einer neuen Broschüre gute Initiativen und Projekte zur Verbesserung der Lebensqualität und der Gesundheit älterer Menschen zusammengestellt. Die Broschüre kann als PDF-Dokument heruntergeladen werden

  Muskelabbau entgegenwirken – mit dem Thera-Band kann man überall üben
Ausdauertraining wie z.B. Walking hat zwar positive Effekte auf das Herz-Kreislauf-System, verhindert aber nicht den altersbedingten Schwund an Muskelmasse. Nur ein Muskeltrainingsprogramm (Krafttraining) erhält die Muskulatur und die Kraft bis ins hohe Alter. Man weiß, dass auch alte Menschen noch vergleichbar auf Trainingsreize reagieren. So kann durch Training, z.B. mit einem Thera-Band die Muskelkraft, Muskelmasse und die Knochenfestigkeit gesteigert werden. Übungen mit dem Thera-Band können Sie überall durchführen. Durch das Training wird der gesamte Körper gekräftigt.

  Aufbaukuren für ältere Menschen mit Schüßlersalzen
Schüßlersalze sind bekannt als sanfte Heilmittel für viele Beschwerden. Man kann die Mineralstoffe nach Dr. Schüßler aber auch als Kuren anwenden. Je nach gewünschter Wirkungsrichtung werden unterschiedliche Mischungen zusammengestellt und über einen begrenzten Zeitraum eingenommen. Wenn es um Konzentrationsstörungen, Infektanfälligkeit, Lustlosigkeit und Schwäche geht, kann eine Kur mit den Schüßlersalzen Nr. 2, 3, 5, 8 und 11 unterstützen. Diese 6-8 wöchige Kur kann mit kurzen Unterbrechungen beliebig oft wiederholt werden. Viele weitere Kuren wie z.B. die Kur gegen steife Gelenke, die Rheuma-Kur oder die Herzstärkungskur werden im Schüßler-Forum vorgestellt.

  Trockene Augen sind heilbar
Trockene Augen sind ein weit verbreitetes Problem gerade auch bei älteren Menschen. In der Folge trockener Augen kommt es dann auch zu aufgeschwemmten Tränensäckchen und Trockenheit/Schwellung aller Schleimhäute wie z.B. der Mundschleimhaut. Der Optiker Bruno Koller hat eine überaus hilfreiche Broschüre erstellt, die zeigt wie man mit Vollwert-Ernährung, Entsäuerung und naturheilkundlichen Methoden wieder einen gesunden Tränenfilm bekommt.

  Dem Grauen Star vorbeugen
Therapiemaßnahme beim Grauen Star im fortgeschrittenen Stadium ist die Operation. Wenig Beachtung findet leider die Vorbeugung. Dr. Brigitte Schüler, Fachärztin für Augenheilkunde und Naturheilverfahren, klärte in einem Vortrag bei der Fördergemeinschaft der Carl und Veronica Carstens Stiftung NATUR und MEDIZIN über die Möglichkeiten der Vorbeugung und Selbsthilfestrategien aus der ganzheitlichen Augenheilkunde auf. Unter anderem hat der Augenarzt Dr. Waterloh in den 50er Jahren eine homöopathische Kur entwickelt, die zur Vorbeugung bzw. zur Behandlung eines Grauen Stars im Anfangsstadium sehr einfach angewendet werden kann. Das Vortragsskript kann hier heruntergeladen werden.

  Wenn die Sicht schon getrübt ist
Der Graue Star, eine Trübung der Augenlinse, kann im fortgeschrittenen Stadium nur durch eine Operation behandelt werden. Die Staroperation ist zur Zeit die häufigste Operation in der Medizin. War der graue Star in früheren Jahrhunderten eine häufige Erblindungsursache, so ist heute – sofern nicht zusätzlich andere Augenerkrankungen vorliegen – die vollständige Wiederherstellung des Sehvermögens möglich. Informationen über den richtigen Zeitpunkt, die Erfolgsaussichten, den Ablauf der Operation und mehr in einem Artikel von Ch. Ohrloff, Th. Kohnen und R. Schalnus, Zentrum der Augenheilkunde der Universität Frankfurt am Main.

  Yoga für die Goldene Generation
Das Wunderbare an Yoga ist, dass es für jeden geeignet ist. Der Körper ist im Alter zwar nicht mehr so gelenkig wie früher, aber deshalb kann und sollte man ihn immer fördern und fordern. Der Fokus liegt nun auf der Körperwahrnehmung, dem Muskelaufbau und der Entlastung des Körpers bei Rücken- und Gelenksproblemen. Yoga-Kurse speziell für Ältere gibt es in den meisten Städten. Eine kleine Auswahl finden Sie im Yoga Journal.

  Harninkontinenz (Blasenschwäche)
Blasenschwäche ist für viele Menschen noch immer ein Tabuthema. Viele trauen sich nicht einmal mit ihrem Arzt darüber zu sprechen. Dabei ist die Zahl der Betroffenen mit geschätzten 5. Mio. nicht eben gering und die Erfolgsaussichten der ärztlichen Behandlung vielversprechend. In 80 bis 90 Prozent der Fälle kann dem Betroffenen gut geholfen werden; viele werden sogar geheilt. Es lohnt sich also, Hilfe zu suchen. Ein zusammenfassender Beitrag auf gesundheitswerkstatt.de

  Vorsicht Suchtgefahr! Alkohol und Medikamente im Alter. [kostenpflichtig]
Aufgrund der demografischen Entwicklung wird es in Deutschland künftig mehr Menschen mit Suchterkrankungen im fortgeschrittenen Alter geben. Wenn auch im Durchschnitt der Konsum von Alkohol und Tabak im höheren Alter zurückgeht, so sind Substanzmissbrauch und -abhängigkeit in dieser Altersgruppe inzwischen keine Seltenheit mehr. Bei über 60-Jährigen stehen Alkohol und Medikamente als Suchtmittel im Vordergrund. Was können wir tun? Broschüre des Kuratorium Deutsche Altershilfe

  Prävention von Austrocknungszuständen im Alter
Im Alter nimmt das Durstgefühl ab, daher trinken ältere Menschen meist zu wenig. Dazu kommt oft mangelnde Gewohnheit, Angst vor nächtlichen Toilettengängen, Inkontinenz oder Prostataleiden (bei Männern) als Trinkhemmnis. Zu wenig Flüssigkeit hat aber gravierende Folgen für die körperliche und geistige Gesundheit! Ein Wasserdefizit führt nicht nur zu einem Rückgang der Speichelproduktion mit Mundtrockenheit, sondern auch zu einer reduzierten Harnproduktion. Bei noch stärkerem Wasserdefizit treten ein beschleunigter Puls, ein Anstieg der Körpertemperatur, Schwindel, Schwäche sowie eine Abnahme der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit auf. Eintretende Desorientiertheit, Verwirrtheitszustände, Apathie und ein lebensbedrohlicher Kreislaufkollaps mit Bewusstlosigkeit sind die Folge. Oftmals ist eine Einweisung ins Krankenhaus erforderlich.

  Bewegt im Alltag
Gerade für ältere Menschen ist regelmäßige Bewegung wichtig, um die körperliche Leistungsfähigkeit und damit die Lebensqualität zu erhalten. Wer im höheren Lebensalter seine Muskeln nicht regelmäßig aktiviert muss damit rechnen, dass die Muskelkraft abnimmt (um 1 – 2 % pro Jahr), dass die Standsicherheit nachlässt (um 7 % pro Jahr), dass das Gehtempo langsamer wird (um 5 % pro Jahr), immer schlechter vom Stuhl aufstehen zu können (um 11 % pro Jahr). Ganz ohne aktiven Einsatz bleibt also die Vitalität im Alter nicht erhalten. Mit Unterstützung des Gesundheitsministeriums hat die LZG die Kampagne diebewegung.de entwickelt.

  Bücher zum Thema Gesund älter werden